Freitag, 21. März 2014

Vegan Wednesday #82...mit Bananen-Schoki-Eis


Also zugegebenermaßen war das ein unspektakulärer Vegan Wednesday – für kochtechnische Höhenflüge fehlt mir im Moment die Zeit und Muse – aber egal, schließlich geht es hier auch um alltägliches…. Alle Highlights diese Woche (und da sind einige dabei, ich habe schon geschaut) sammelt die liebe Petzi.

Morgens im Büro gab es mal wieder Müsli mit leckeren Früchten und Hafermilch. Das Müsli habe ich selbst gemischt und muss sagen, es schmeckt wirklich gut. Man nehme Buchweizenflakes (ja, die gibt es auch. Hatte ich versehentlich anstatt Braunhirseflakes gekauft, da die Packung praktisch identisch aussieht), Gojis, Cornflakes (zuckerfrei), Walnüsse, Maulbeeren, gepoppter Quinoa, gepoppter Reis und Bananenchips.

 
 
 
Mittags gab es dann – mitgebracht von zuhause – eigentlich die Skinglow-Sushi mit Hirse und Tomatensauce aus Vff. Da es mir allerdings rätselhaft ist, wie man die Rollen hinbekommen soll, habe ich so eine Art Lasagne daraus gemacht (oder vielmehr einen unordentlichen Haufen angerichtet :-)). Sah dann gar nicht so schön aus, wie ich dachte. Das nächste Mal wird alles klein geschnitten und dann gibt es halt Zucchini-Hirse-Salat – fertig!

 
 
Irgendwie bin ich im Moment so richtig müde und könnte direkt nach dem Büro ins Bett gehen. Ich schiebe das jetzt mal auf den Frühling. Zur Hause habe ich mich dann trotzdem zum Power Yoga aufgerafft (*Schulterklopf*) und danach war es tatsächlich besser. Memo an mich: Sport hilft (fast) immer!!!
Da ich keine Lust auf Kochen hatte, gab es nur eine Scheibe Brot mit Avocado und Bananeneis (Archivbild, weil ich es schnell essen musste, sonst wäre es geschmolzen). Dieses Mal habe ich ein bißchen Erdnussmus dazu gemacht, weil ich die Kombination aus Banane und Erdnuss liebe.

 
Das war mein Tag und ich hoffe, Ihr hattet auch einen schönen (Vegan) Wednesday…  

Sonntag, 16. März 2014

Vegan in Kapstadt – Essen, Surfen und noch ein bißchen mehr….Teil 1




Draußen stürmt es heute ordentlich, also der perfekte Tag, um in Erinnerungen zu schwelgen und endlich mal einen kleinen Reisebericht zu verfassen.
Im Februar ging es zehn Tage nach Kapstadt in Südafrika und – so viel gleich vorweg – es war einfach traumhaft!!! Ich habe mich bemüht viele Fotos zu machen und habe mir ordentlich Notizen gemacht, so dass ihr hoffentlich einen Eindruck bekommt. Leider sind es nur Handyfotos, weil ich keine Lust hatte, meine Kamera mitzunehmen. Doch fangen wir mal von vorne an:

Hinkommen:
Es fliegen viele Airlines nach Kapstadt. Wer Geld sparen will, kann z.B. mit Turkish Airlines mit Stopp in Istanbul nach Kapstadt fliegen. Allerdings sollte man dann Zeit mitbringen, denn die Reise dauert dann insgesamt über 24 Stunden. Da für uns im Norden Frankfurt am nächsten ist, haben wir relativ kurzfristig Anfang Januar unsere Flüge gebucht. Condor fliegt ab Frankfurt direkt und über Nacht, so dass man am nächsten Morgen früh in Kapstadt ist.
Seit Herbst 2013 gibt es zudem bei Condor die Möglichkeit, vorab veganes Essen zu bestellen. Für Hin- und Rückflug hat das insgesamt 30 € gekostet (jeweils Abendessen und Frühstück). Das habe ich direkt ausprobiert, weil man solche Angebote unterstützen sollte, damit es bald mehr davon gibt. Das „normale“ Essen wäre auch keine Alternative gewesen, weil es irgendwelche Nudeln mit Tomaten-Fleischsauce gab. 




Wer sich nicht extra was bestellen will, findet im Flughafen auch einen tegut (Terminal 1, Halle C, Ebene 0).tegut ist eine Supermarktkette aus Hessen, die bekannt dafür ist, viele vegane Alternativen im Sortiment zu haben. Obwohl der tegut wirklich nicht groß ist, gibt es ein Regal mit veganen Artikeln – und im Kühlbereich gibt es auch noch ein paar Sachen. Leider gibt es tegut bei uns nicht.






Abendessen Rückflug

Frühstück Rückflug
Und wie war das Essen? Leider habe ich nur auf dem Rückflug Fotos gemacht. Auf dem Hinflug gab es folgendes:
Abends: Mediterranes Gemüse in Tomatensauce mit Kartoffeln, ein Laugenbrötchen, Margarine, gemischten Salat mit Walnüssen, Rohkost (Paprika und Möhren), Obstsalat und eine kleine Packung gesalzene Cashews.
Morgens: Obstsalat, (weißes) Brötchen, Margarine, Marmelade, Aufstrich, Müsli, Apfel-Möhren-Salat und Orangensaft (wahrscheinlich fürs Müsli)sowie wiederum Cashews.
Mal abgesehen von den Brötchen war es doch ganz gut –vor allem da viel Gemüse und Obst dabei war. 
Auf dem Rückflug (siehe Fotos) gab es ein Kichererbsen-Curry, das sehr lecker war. Interessanterweise gibt es bei dem bestelltem Essen dann tatsächlich richtiges Besteck - warum auch immer.
Mein Fazit: ich würde es wieder bestellen.




Vor Ort
Kapstadt ist im Februar das Ziel  für alle Wassersportler – egal ob Windsurfer, Kiter oder Wellenreiter. Meistens sorgt der Wind für angenehme Temperaturen so um die 25 Grad – nur wenn kein Wind weht, wird es schnell auch über 30 Grad. Wir waren ja zum Windsurfen da und hatten tatsächlich an sieben von zehn Tagen Wind. Aber auch wenn man kein Wassersport macht, bietet die Region in und um Kapstadt eine Menge (dazu mehr in Teil 2).

Unterkünfte gibt es auch für jeden Geschmack und Geldbeutel. Wir haben in Table View, einem Vorort von Kapstadt, gewohnt und dort von Privat ein Appartement gemietet. Von dort aus fährt man  20 Minuten nach Kapstadt City (mit dem Auto). Ohne Auto geht dort übrigens nichts (es sei denn man wohnt direkt in der City). Kapstadt ist nach wie vor nicht ganz ungefährlich, so dass man schon einige Vorsichtsmaßnahmen treffen sollte: z.B. keine Sachen im Auto liegen lassen, abends und in der Dämmerung nie alleine durch die Gegend laufen sondern sich immer in größeren Gruppen aufhalten. Ich habe auch weder Schmuck getragen noch eine Handtasche dabei gehabt. In der Regel hat man ein bißchen Bargeld und die Kreditkarte in der Hosentasche. Aber wenn man ein paar Dinge beachtet, muss man sich auch nicht unwohl fühlen. Es ist einfach so, dass man sich nicht ganz so frei bewegen kann, wie das bei uns der Fall ist. 

Essen und Trinken: Frühstück und Mittagessen
Auch wenn es in den letzten Jahren teurer geworden sein soll, sind die Preise fürs Essengehen doch für unsere Verhältnisse wirklich günstig. Daher haben wir in der Regel nur zuhause gefrühstückt und sind sonst essen gegangen. Zwar ist die Küche insgesamt schon sehr fleischlastig, aber in vielen Restaurants gibt es vegetarische und z.T. auch vegane Optionen, die auch manchmal extra gekennzeichnet sind. Man kann sich vorab mit Happy Cow informieren, findet aber sonst eigentlich auch immer was auf der Karte. Wir haben einiges ausprobiert, was auch bei Happy Cow gelistet ist, waren aber auch in einigen anderen Restaurants (außer mir waren alle Fleischesser). Allerdings waren einige Restaurants bei Happy Cow gelistet, die es schon nicht mehr gab. Toll ist auch der Beitrag auf dem Blog "...absolutely veg".

Roasted Butternut Sandwich
Sehr zu empfehlen (für Frühstück und Mittagessen)ist das Carlucci`s (Blouberg, Portico Building, cnr Marine Drive and Athens Road). Super gelegen am Blouberg Strand ist das der Hotspot für alle Wassersportler. Vegetarische Optionen sind extra gekennzeichnet und lassen sich leicht veganisieren, indem man z.B. den Käse weglässt. Es gibt Burger, Sandwiches, Frühstück, frisch gepresste Säfte, Salate usw. Wir waren insgesamt viermal da. Ich hatte einmal den „Seasonal Fruit Salad“, das „Hummus Special Sandwich“ (ohne Feta), das „Roasted Butternut Sandwich“ (soooooo gut!!! Siehe Foto) und den „Roasted Butternut Salad“. Beim Brot hat man zudem die Wahl zwischen sechs oder sieben Sorten. Daneben gibt es für den Kaffee auch Sojamilch (was leider nicht überall der Fall ist) und Kokosnusswasser. Ich liebe diesen Laden, weil auf der Karte für alle was dabei ist. Sobald es irgendwo was mit Avocado und Kürbis gibt, bin ich sowieso zufrieden. 




Kauai ist eine Franchise-Kette, die ursprünglich auf Hawaii gegründet wurde und mehrere Filialen in Kapstadt hat. Mit der Auswahl an Frühstück, Sandwiches, Wraps, Smoothies und Salaten ebenfalls perfekt für die erste Tageshälfte. Hier sind vegane Gerichte sogar extra gekennzeichnet. Leider waren wir nur einmal da, so dass ich den „Superfood Salat“ nicht probieren konnte. Hier findet ihr auch die Karte.







Dafür hatte ich das „Hummus Sandwich“ mit Hummus, Paprika, Avocado-Aufstrich und rote Kirschpaprika (peppadew). Es war lecker, wenn auch nicht ganz so gut wie bei Carlucci´s. Aber für den schnellen Hunger zwischendurch perfekt. Ich frage mich, warum es bei uns eigentlich keine solche „Fast Food“ Ketten gibt?! Den Kaffee kann man dort mit Reismilch bestellen – wenn man nicht das Pech hat, dass die Reismilch alle ist so wie bei mir. 




In den zahlreichen Shopping Malls gibt es zudem auch Sushi, das man natürlich wie hier auch mit Avocado und Gurke bekommt. Hier auf dem Foto war allerdings auch eine Variante mit Mayonaise dabei, was ich vorher nicht gesehen habe. Die blieb dann leider übrig. Das rosa Zeug ist übrigens eingelegter Ingwer. Irgendwie wird der anders eingelegt als bei uns und ist daher rosa. Geschmeckt hat er aber genauso.



Wer morgens selber Frühstück machen will, kann das natürlich auch machen. Bei uns gab es in der Regel Müsli mit Obst. Die großen Supermärkte, wie z.B. pick ´n pay, haben verschiedene Sorten Sojamilch und Reisdrink. Es gibt einige lokale Marken sowie auch alpro (die allerdings am teuersten ist). Ein Liter Sojamilch kostet etwas 12 Rand (aktuell etwa 80 Cent). 




Toll ist auch das WellnessWarehouse (z.B. Kloof Street). Da gibt es ökologische Lebensmittel, Superfoods, Yogabekleidung, Kinderspielzeug etc. Leider war ich nur kurz drin, da wir kurz vor Ladenschluss da waren. Nüsse und die ganzen Superfoods sind vielleicht etwas günstiger aber nicht sehr. Dort gibt es auch“Kale-Chips“, also Chips aus Grünkohl. Ist ja total trendig gerade, aber ich mag das wirklich gar nicht. Wenn Chips dann müssen das für mich auch Kartoffelchips sein. 




Gekauft habe ich nur diesen Quinoa-Reis-Drink, der sehr lecker war, aber umgerechnet auch 4 € gekostet hat, und diese Rohkakao-Nuss-Splitter. Die Auswahl an Milch-Alternativen ist generell kleiner. Mandelmilch habe ich nur im Wellness-Warehouse gesehen und da hat der Liter schlanke 90 Rand (also fast 6 €) gekostet. Das muss dann auch nicht sein.





Samstags lohnt sich ein Ausflug in die Old Biscuit Mill im Stadtteil Woodstock. Da findet nämlich von 9.00 bis 14.00 Uhr der Neighbourgoods Market statt. Passend zum Namen ist der Stadtteil jung, kreativ und ein bißchen abgerockt. In dieser alten Keksfabrik findet man viele kleine Läden, woman Klamotten, Taschen, Geschirr, Schokolade usw. kaufen kann. 





Und am Samstag findet auf dem Gelände eben auch eine Art Food Market statt. Dort bleiben kulinarisch keine Wünsche offen – zumindest wenn man nicht gerade vegan is(s)t. Neben Austern, Steak, frischbelegten Panini, asiatischem Essen usw. gibt es aber auch einen Smoothie und eine Stand, der leckere Salate hatte (siehe Foto).







Zudem habe ich noch aus einer frischen Kokosnuss getrunken. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Alleine auch fürs Auge, da sich alle Stände ganz toll präsentieren.








Toll für mittags sind auch die Food Lover´s Markets. Dort gibt es eine große Auswahl verschiedener gesunder to-go Gerichte. Je nach Lage kann es allerdings recht voll sein. Ich habe da nur die tolle Auswahl an verschiedenen Nussmischungen bewundert.




Damit der Post nicht zu lang wird, folgt ein zweiter Teil zu den Themen Abendessen, Ausgehen, Sport und Sightseeing. Euch noch einen wundervollen Sonntag.

Donnerstag, 13. März 2014

Vegan Wednesday # 81: lauter buntes Essen…


Ist das Wetter nicht absolut herrlich? Auch wenn ich dieses Jahr schon Sonne getankt habe, tut es trotzdem gut, wenn man draußen sitzen kann. Da gestern wieder Mittwoch war, sammelt Regina mit dem tollen Blog mucveg wieder unsere Essensideen des Tages bzw. die Highlights der Woche.
Bei mir gibt es heute mal wieder einen ganzen Mittwoch zu sehen.

Nach dem üblichen Morgenlauf – mittlerweile schon fast im Hellen J - gab es zuhause noch einen Matcha mit schön aufgeschäumter Hafermilch. Am besten geht das übrigens mit der Hafermilch plus Calcium von Oatley. Die schäumt fast so gut wie Sojamilch, ist allerdings nicht überall zu bekommen. Bisher habe ich sie nur in dem größeren denns entdeckt, den wir hier haben.

 
 
Danach gab es Müsli versteckt unter Banane, Apfel, Kiwi und Weintrauben. Ich habe mir eine neue Mischung aus Braunhirse-Crunchies (von Werz, ohne Zucker nur mit Reissirup), Gojibeeren, Paranüsse, Cornflakes, Kokoschips, Cranberries (mit Ananassaft gesüßt) und gepopptem Quinoa zusammengestellt. Abwechslung muss sein und schmeckt echt gut. Dazu gab es Schoko-Mandelmilch von EcoMil.

 
 
 
Mittags lud die Sonne zum draußen sitzen ein, so dass wir die Mittagspause in einem veganen Cafe verbracht haben, dass schon Stühle draußen in den Sonne hat. Da gibt es zwar nur eine kleine Auswahl, aber das Cafe ist total nett gemacht, so dass auch die nichtveganen Kolleginnen gerne hingehen. Mehr darüber erfahrt Ihr auch hier. Ich hatte einen Linsensalat mit rote Bete und bunter Deko aus Möhren und Sprossen.

 
 
Da ich so viel Gemüse hatte, das aufgebraucht werden muss, gab es mal wieder Ofengemüse – mein all-time Favorit (der Liebste hat sich angesichts so viel Gemüse dann lieber Pizza bestellt, aber jedem das Seine J). Im Ofen landeten eine Süßkartoffel, ein Stück Kürbis, eine Zucchini, zwei rote Paprika, zwei rote Zwiebeln, eine rote Bete und eine Petersilienwurzel. Das reicht bei mir für drei Portionen. Dazu habe ich noch schnell Hummus und Avocado-Dip gemacht und die Reste eines Linsen-Dips (der leider etwas unappetitlich aussieht)aufgegessen. Die Protein-Zufuhr an diesem Tag war – glaube ich zumindest – sehr groß. Und lecker war es auch.

Später gab es noch eine Handvoll Studentenfutter und zwei Stück der Ombar Schokolade Acai und Blaubeer, die nicht schlecht war, aber die anderen Sorten finde ich besser.

Nachdem am Dienstag schon die Veganbox gekommen ist, traf gestern auch meine Bestellung bei VeganWonderland ein, die ich Sonntagabend gemacht habe. Bestellt habe ich folgendes:
- Sushi-Reis
- Nori-Blätter
- Misosuppe
- Gewürzmischung „Barbecue“ (die Grillsaison geht ja schließlich bald los)
- Macadamianüsse
- Pekannüsse
- Aufstrich Rote Bete-Meerrettich von Tartex (davon hatte ich eine Probe und der war so lecker)
- Currycini-Aufstrich von Rapunzel
- Kokosblütenzucker (will ich unbedingt probieren, weil er so nach Karamell schmecken soll)
- Kinder-Ketchup von Zwergenwiese (weil zuckerfrei und als Alternative, wenn ich keine Zeit habe einen selbstzumachen)
- Reis-Spaghetti
- Spirulina-Pulver
- zwei neue Müslimischungen, ohne Zucker
- Probierpaket Trek-Riegel (die Surfsaison geht wieder los…)
- Vivani-Riegel White Nougat Crisp (die war auch in der VeganBox drin)
- Kokoswasser (war auch in der VeganBox drin)
- und einen Plastikbecher für Smoothies zum Mitnehmen.

Zum Schluss will ich Euch noch ein Video empfehlen, das ich gestern bei Youtube angesehen habe. Thema ist „Bin ich ein freak!?“ und auch wenn ich keine blauen Haare und Piercings habe, konnte ich mich wiedererkennen, wenn es ums Essen geht („Oh Gott jetzt isst sie auch kein Weißmehl und Zucker mehr…“) Ich finde es sehr lustig – schaut mal rein, wenn ihr mögt.
Euch noch eine schöne restliche Woche und genießt die Sonne.