Mittwoch, 4. Dezember 2013

Vegan Wednesday # 68....mein Tellerchen am Abend







Für den heutigen Mittwoch habe ich mir überlegt, dass ich mal die neuen Regeln ausnutze und einen kleinen Überblick über meine abendlichen Genüsse der vergangenen Woche präsentiere. Ausgenommen sind entsprechend den Regeln der Samstag (da gab es auch nichts Besonderes, da ich hungrig vom Weihnachtsmarkt kommend nur ein Brötchen gegessen habe) und den Sonntag.

Gesammelt wird übrigens bei Julia von Mixxed Greens. Vielen lieben Dank!!!

Also los geht's:

Donnerstag:

Abends war ich noch schnell eine Runde Joggen und danach musste es schnell gehen. Daher gab es Zucchini-Spaghetti mit Tomatensauce, weiße Bohnen, Oliven und eingelegten Artischocken

Waren in fünf Minuten fertigund echt lecker. Ich mache oft am Wochenende eine Tomatansauce aus frischen Tomaten, die man sowohl als Nudelsauce als auch als Dip zu Ofengemüse oder so verwenden kann. Spart eine Menge Zeit und ist vielfältig einsetzbar.


Freitag:
Freitag gehen wir oft essen oder bestellen was. Daher hieß es diesen Freitag "pimp my pizza". Ich bestelle einfach eine Margherita ohne Käse und verfeinere die dann z.B. mit Tomatenscheiben, Basilikum und Oliven. Außerdem mache ich eine Sauce aus Cashew- oder Mandelmus vermischt mit Zitronensaft, Hefeflocken, Salz, Pfeffer und Wasser.





Montag:
Montag war ich in Berlin und erst spät zuhause, daher hab es auf der Fahrt nur Nüsse, Datteln, Rosinen, Mandarinen und eine kleine Brezel.

Das Highlight war natürlich, dass ich es abends noch zu DearGoods, avesu und ins Veganz geschafft habe, welche praktischerweise alle in einem Gebäude sind. Jetzt bin ich einige Euros ärmer, habe aber auch schöne Sachen gefunden :-) Lohnt sich wirklich, wenn man mal in der Nähe ist.


Dienstag:
Gestern hab es dann Kürbis, Süßkartoffeln und rote Beete (wie lecker ist bitte frische rote Beete?),  Hummus, Salat mit Spinat, Oliven, Tomate Kidneybohnen und Paprika sowie einer Gemüsepaste a la Attila Hildmann, die noch von Sonntag übrig war.
Sehr leckerund sehr sättigend.






Mittwoch:
Heute gab es primär Reste von gestern auf Salat mit Oliven, Kidneybohnen, Artischocken, Falafel und einem leckeren Tahindressing.

Ich mag Resteessen total gerne, denn gerade Ofengemüse kann man super einfach über Salat werfen, leckeres Dressing dazu und fertig.






Das wars auch schon wieder. Ehrlicherweise habe ich mir diese Woche auch Mühe gegeben, dass es nicht jeden Tag Brot gibt - das passiert nämlich auch oft.

Viel Freude hat mir natürlich auch mein Adventskalender gemacht, denn ich habe beim Adventskalenderwichteln von twoodledrum mitgemacht. Ich muss sagen, liebe Carola, du hast uns gut "zueinandergewichtelt". Nicht nur hat das ´Zusammenstellen und Einpacken Spaß gemacht, sondern auch das Auspacken der kleinen Überraschungen:














Zum Schluss gibt es heute mal eine kleine Weisheit von meinem heutigen Yogiteebeutel:


Euch einen schönen Abend und liebe Grüße!!!


Dienstag, 3. Dezember 2013

Vegan to go....

.... Wie machst du denn das, wenn du unterwegs bist? Was kannst du denn dann essen?

Eine gute Frage, die ich mir am Anfang auch gestellt habe, denn eben mal schnell beim Bäcker ein (belegtes) Brötchen kaufen, geht ja nicht. Also hilft es nicht, man muss möglichst im voraus planen.
Daher versuche ich mal, in diesem Post eine kleine Übersicht der Möglichkeiten und meiner Erfahrungen zusammenzustellen.

Ich nehme eigentlich immer etwas zu essen mit, egal ob ich zu nachtschlafender Zeit los muss, über Mittag im Zug sitze oder spät zurück kommen. Für alle Situationen gibt es immer etwas, was man schnell und problemlos mitnehmen kann.

MUFFINS: Es gibt einige Rezepte, die nicht so viel Zucker und Fett haben und sich daher auch als gesundes Frühstück eignen. Ich mache ab und zu mal ein Blech und friere die dann ein. Einfach am Abend vorher aus dem Gefrierfach nehmen und am nächsten Tag mitnehmen. Toll finde ich z.B. das Rezept von Frau Schulz hier. Dazu noch ein bißchen Obst - perfekt!
Zeitaufwand: 2 Minuten (ohne Backen natürlich!)

SMOOTHIES: Auch gut ist ein Smoothie - entweder in einem wirklich dichten to-go-Becher (heißt das so? Mir ist kein anderer Name eingefallen) oder einen leeren Flasche. Ob es dann ein "Green Smoothie" ist oder ob er doch lieber ohne Grünzeug auskommen soll, entscheide ich je nach Vorratslage. Aber Achtung bei Green Smoothies sind neugierige Blicke garantiert.
Zeitaufwand: 10 Minuten

Meine beiden Lieblingsrezepte
Green Smoothie:
- 1 Handvoll Spinat, Feldsalat oder Rucola
- 1/2 Mango oder 1/4 Ananas
- 4 Datteln
- 1/4 - 1/2 Avocado
- 1 daumengroßes Stück Ingwer
- 1 EL Hanfsamen
- 1 TL Weizengraspulver
. ca. 200 ml Wasser oder Kokosnusswasser

Je nach Leistung des Mixers klein schneiden und gründlich pürieren. Sowohl Hanfsamen als auch Weizengras sind natürlich ein Muss. Tu ich eigentlich auch nur wegen des Inhaltsstoffe rein.

 Orange Smoothie:
- 1 große Möhre
- 1 mittelgroßer Apfel
- 1 Orange, geschält
- 1 Handvoll Trauben
- 1 Handvoll Cashewkerne
- 1 daumengroßes Stück Ingwer
- 4 Datteln
- ca. 200 ml Wasser

Zubereitung wie oben.

BRÖTCHEN:
Am Abend schnell noch ein Brötchen oder Brot zu belegen, ist ja auch kein Hexenwerk. Seitdem ich vegan esse, bin ich da auch viel kreativer geworden, damit ich geschmacklich auch auf meine Kosten kommt. Wichtig ist nur, dass ich es noch halbwegs unfallfrei essen kann.

Hier z.B. ein Vollkornbrötchen mit angebratenem Räuchertofu, Sprossen, Kürbisspalten und selbstgemachter Tomatensauce.
Zeitaufwand: 5 Minuten




MÜSLI:
Nehme ich zwar immer im Schraubglas mit zur Arbeit, aber eigentlich nie mit in den Zug, weil das Glas relativ schwer ist und man natürlich auch noch einen Löffel mitnehmen muss. Geht aber natürlich auch.
Zeitaufwand: 10 Minuten
 


ZWISCHENDURCH:
Fast immer habe ich auch ein bi0chen Schoki dabei, z.B. eine Tafel von Ombar oder so ein Schoko-Frucht-Nuss-Riegel, falls ich Lust auf Süßes haben. Im Programm außerdem Studentenfutter, Trockenfrüchte, kleingeschnittener Apfel und Möhre. Allerdings packe ich das immer in eine kleine Dose, weil ich sonst die ganze Packung Studentenfutter essen würde :-)
Zeitaufwand: 5 Minuten










Es geht also alles recht fix zu machen und viel mitnehmen muss man auch nicht. Man kann natürlich auch Salate u.ä. mitnehmen, aber das ist mir persönlich etwas zu umständlich.
 
Natürlich kann man auch das ein oder andere kaufen - hängt davon ab, wo man ist. Es gibt eine Menge Foren, die über vegane Produkte verschiedener Bäckereien und ähnliches berichten. Ob man sich darauf verlassen will, muss ja jeder selbst entscheiden. Ich esse ab und zu auch mal eine Brezel von Ditsch. Wenn man genügend Zeit hat, kann man natürlich auch essen gehen. Bei Happy Cow, Peta und dem Vebu findet man jeweils umfangreiche Listen, die sehr hilfreich sind.
 
In Berlin ist es sowieso kein Problem. Da hat z.B. Le Crobag im Hauptbahnhof zwei vegane Baguettes im Angebot: einmal mit Tomate und Basilikumtofu sowie mit Kräuteraufstrich und Gurke. Habe ich aber bisher noch nicht probiert. Und wenn man im Veganz vorbeischaut, findet man im dazugehörigen Bistro Goodies eine große Auswahl an belegten Brötchen und Bageln, Kuchen, Salaten (to go), bestimmten Tagesangeboten und natürlich Kaffee, Säfte (auch frisch gepresst) usw. Ich war schon ein paar Mal da und finde es recht lecker...Und natürlich alles vegan, also sehr entspannt.
 
Das war meine kleine Übersicht/ Erfahrungsbericht und ich hoffe, das es informativ war. Da ich bald in den Urlaub fahre, folgt auch nochmal ein kleiner Überblick so im Sinne von "Ich packe meinen Koffer..."
 
Wie macht ihr das, wenn ihr unterwegs seid?

Sonntag, 1. Dezember 2013

Sonntags wirds süß # 4



Heute zum 1. Advent mit einem freestyle Bratapfel-Rezept. Eigentlich wollte ich klassische Bratapfel machen, aber da wir nicht so richtig Hunger hatten, ist es kurzerhand eine Art Auflauf geworden. Alernativ kann man die Äpfel auch mit der Nussmischung füllen. 
Schmeckt schön nach Weihnachten.

Die Zutaten (für 2 Personen als kleiner Snack):
- 2 Handvoll gemischte Nüsse (z.B. Cashews, Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse), gehackt
- 2 Handvoll Rosinen
- 4 Datteln, klein geschnitten
- 1 kleines Stück Marzipan, gerieben
- 1 TL abgeriebene Orangenschale
- ca. 100 ml Orangensaft
- 1 gestrichener TL Lebkuchen-Gewürz (z.B.von Sonnentor)
- 2 TL Pflaumenmus
- 1 großer Apfel (Boskop eignet sich sehr gut)
-  1 EL Mandelmus
- 1 Msp Vanille
- 3-4 EL Haferdrin
- 1 TL Agavendicksaft

Die Zubereitung: 
Nüsse, Rosinen, Datteln, Marzipan mit Orangenschale, Orangensaft, Lebkuchengewürz und Pflaumenmus in einer kleinen Schüssel mischen.
Ich habe das Ganze 20 Min. durchziehen lassen, muss aber nicht sein.
Den Apfel in dünne Spalten schneiden  und fächerförmig in eine kleine Auflaufform schichten. Die Nussmasse darauf verteilen. Man kann es auch schichtweise machen, wenn man mehr machen will.

Das Ganze für 20-30 Min. in den Backofen, bis die Äpfel schön weich sind.

In der Zwischenzeit für die Vanillesauce Mandelmus, Haferdrink, Vanille und Agavendicksaft mit einem Schneebesen verrühren. Wenn die Äpfel fertig sind, in kleine Schalen füllen und die  Vanillesauce darüber verteilen.

Guten Appetit und einen schönen 1. Advent!