Samstag, 19. April 2014

Vegan und ich??? Was ich so esse....

Viele denken ja automatisch, dass man nichts mehr essen kann, wenn man auf alles tierische verzichtet. Dass mir das vor einiger Zeit auch so ging, habe ich ja hier schon berichtet. Tatsächlich kann man sehr abwechselungsreich essen, was ja auch der Vegan Wednesday beweist. Daher dachte ich mir, ich stelle hier mal zusammen, was und wie ich so esse.

Grundsätzlich:
Ich habe tatsächlich nie vorher so viel und gut gegessen wie jetzt. Davon bin ich immer noch total begeistert. Dabei besteht mein Essen hauptsächlich aus Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Nüssen. Hört sich jetzt wenig an, ist es aber nicht. Was ich tatsächlich gar nicht esse, sind Ersatzprodukte, wie veganer Käse, Wurst, Würstchen usw. Zum einen, weil diese Produkte natürlich nicht besonders gesund sind und zum anderen weil ich den Geschmack von Fleisch nicht vermisse - war halt nie eine große Fleischesserin.
Da der Liebste ein klassischer Allesesser ist, koche meistens ich - wobei er (fast) alles vegane isst bzw. bei Pizza mache ich dann halt zwei verschiedene Pizzen. Ins Büro nehme ich mir meistens was mit. Wenn nicht, habe ich das Glück, dass bei uns viele Restaurants und Cafes sind, wo man immer was veganes findet. Der Vorteil einer Großstadt.Schwieriger wird es, wenn ich beruflich unterwegs bin und essen gehen muss. Da esse ich manchmal auch "nur" vegetarisch. Natürlich ginge es auch anders, aber wenn man mit lauter Anzugtypen zusammen sitzt und ein Menü vorab bestellt wurde, sprenge ich nicht gerne den Abend mit der Folge, dass sich die nächste halbe Stunde alle Gespräche mit mir um mein Essen drehen.
Zusammengefasst könnte man sagen, dass ich soweit wie möglich vegan esse, aber es auch selten mal Ausnahmen gibt.

Gesund???
Da es mir gut tut, esse ich unter der Woche keinen "normalen" Zucker, kein Weißmehl und möglichst auch keine Fertigprodukte. Ich war früher ein richtiger Zuckerjunkie, wasmir gar nicht gut bekommen ist. Interessanterweise fällt man damit wirklich auf. Viele Kollegen sind immer ganz gespannt, was ich esse und essen gerne mit, wenn ich mal was mitbringe.
Meine große Schwäche war früher immer Fruchtgummi. Das habe ich wirklich geliebt, bis mir klar wurde, was da eigentlich drin ist. Da ich noch keine vegane Alternative gefunden hat, die nicht irgendwie mehlig geschmeckt hat, bin ich davon ganz gut kuriert.Am Wochenende bin ich nicht so streng, da gibt es auch mal Kuchen oder andere nicht so gesunde Sachen. Ich finde, dass muss sich nur die Waage halten, dann ist esauch in Ordnung.

Was ich so esse:

Hier mal eine Frühstücksauswahl der letzten Woche. Morgens esse ich oft Müsli, das ich mir je nach Lust und Laune selbst zusammenstelle. Da ich ein großer Fan von Braunhirse- und Buchweizenflakes bin, findet sich ein von beidem immer wieder. Immer dabei auch Trockenfrüchte und irgendwelche Nüsse und Amaranth oder Quinoa. Und viel frisches Obst muss auch dabei sein. Dazu gibts in der Regel Hafermilch oder auch mal Nussmilch.
Rechts unten sehr ihr Chia-Pudding, den ich auch sehr gerne mag. Dazu kommt Kakao- oder Carobpulver.
Manchmal mache ich mir auch einen grünen Smoothie. Allerdings meistens nur, wenn es schnell gehen muss. Brauche morgens was zum Kauen. Samstags gibt es eigentlich immer Dinkelbrötchen - hier mit Erdnussbutte und Marmelade sowie Sweet Tahin und Banane. Sonntags gibt es auch mal Pancakes, wenn ich nicht zu faul bin.

 
Mittags gibt es meistens Salate, z.B. mit Vollkornnudeln mit Resten vom Ofengemüse vom Tag zuvor oder Quinoa/ Hirse mit Gemüse und Sprossen oder Linsen. Da kann man viel variieren und aufwendig ist es eigentlich auch nicht. Wenn ich esse gehen, dann gibt es z.B. vegetarisches Sushi, Salate oder Nudeln mit Tomatensauce.

Einen Nachmittagssnack brauche ich meistens auch. Im Büro gibt es dann entweder ein Stück lovechock oder Fruchtkonfekt von Govinda. Was gerade so da ist. Am Wochenende fällt das Frühstück meist etwas üppiger aus, daher gibt e meist kein Mittagessen sondern manchmal nur eine Obstplatte und/oder ein heiße Schokolade.
Was ich auch sehr liebe, sind die Cliff-Bar oder die Trek-Riegel. Die habe ich immer dabei, wenn ich surfen gehe, da sie schnell Energie geben und nicht so zuckrig sind.

Was es abends gibt, hängt davon ab, wie viel Lust, Zeit und Hunger wir haben.In letzter Zeit gab es abends oft Brot mit Rohkost. Von den Aufstrichen mag ich am liebsten Zwergenwiese Bruschesto mit Avocado. Dann gibt es auch oft Ofengemüse mit Dip, z.B. Hummus.Wenn man davon ein bißchen mehr macht, hat man auch gleich was zum Mittagessen am nächsten Tag. Am Wochenende gibt es immer was richtiges. Oben links sehr ihr Gnocchi mit Pilzen, Spargel und Tomaten mit ein bißchen Mandelmus. Oben rechts Sushi, meine neue Leidenschaft. Geht eigentlich ziemlich schnell und wenn man die Grundzutaten im Haus hat, auch ein Gericht, wofür man nicht lange Listen abarbeiten muss.

Ich hoffe, Euch hat der Überblick gefallen. Ich wünsche Euch ein schönes Osterfest und werde mich jetzt mal ans Kuchen backen machen - mit meiner neuen Osterhasenbackform...:-)












Kommentare:

  1. Mhh, allerhand lecker aussehendes Essen gab's da bei dir! Was tust du (ausser Reis natürlich) so in deine Sushi-Röllchen?
    Schöne Ostern - ich hoffe, der Kuchen ist gut geworden!

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    1. Oh vielen Dank!!!
      In die Sushi kommt eigentlich das, was so da ist: Gurke, Paprika, Avocado, Möhre und Kürbis. Dafür musst Du den Kürbis im Ofen (ohne Öl) weich backen, abkühlen lassen und dann ohne Schale einrollen. Dazu mache ich meistens noch Gomasio und Tahin in die Röllchen.
      Dir auch tolle Ostertage....

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