Montag, 20. Januar 2014

Vegan for youth Update # 3: Tag 13 bis 19


Heute ist schon Tag 20 meiner Vfy-Challlenge und (auch wenn ich es neulich schon gesagt habe) die Zeit ist echt schnell umgegangen. Da wieder eine komplette Woche um ist, ist es auch mal wieder Zeit für ein kurzes Update.

Hier seht Ihr erst mal meinen Wochenplan der vergangenen Woche:
Das ist übrigens der Ist-Plan - also alles, was da drauf steht, habe ich gegessen bzw. gemacht. Der Soll-Plan am Anfang der Woche sah etwas anders aus, weil ich die Gerichte munter ausgetauscht habe - insbesondere weil ich einiges an Gemüse hatte, was weg musste. Man muss also nichts weg schmeißen! So habe ich z.B. eine Dose Kichererbsen auf drei Mahlzeiten aufgeteilt: zweimal Kürbissalat to go und einmal die Auberginentanker.

Was sich verändert hat:
Nach fast drei Wochen kann man ja schon ein kleines Zwischenfazit ziehen. Von absolut revolutionären Veränderungen kann ich zwar nicht berichten, aber das liegt sicher daran, dass ich auch vorher schon viel Sport und auch halbwegs gesund gegessen habe (zumindest in der Woche...) und Veränderungen ja auch ein bißchen mehr Zeit brauchen.
Trotzdem hier die kleinen Veränderungen, die ich festgestellt habe:
# Mein Körper regeneriert viel schneller. Auch nach intensiven Sporteinheiten bin ich am nächsten Tag sehr fit. Und ich habe generell viel Lust mich zu bewegen. Das Stillsitzen im Büro fällt mit gerade recht schwer...
# Ich habe keine Lust aufs Süßes oder generell ungesundes Junk Food. Das typische Nachmittagstief kann ich ohne Probleme ohne einen zuckerhaltigen Snack überwinden. Überhaupt habe ich zwischen den Mahlzeiten nicht das Bedürfnis irgendwas zu essen.
# Auch wenn es nicht mein Ziel ist, habe ich bestimmt etwas abgenommen. Keine Ahnung wie viel, da ich mich nicht gewogen habe, aber ich merke es an meinen Klamotten. Insgesamt finde ich mich auch etwas definierter als vorher.
Das war jetzt erst mal das Auffälligste. Ich schlafe auch ganz wunderbar - das habe ich allerdings vorher auch schon. Normalerweise gehe ich ins Bett, schlafe gleich ein und wache erst morgens mit oder kurz vor dem Wecker wieder auf. Ehrlich gesagt - ich liebe Schlafen.

Meine Wochenhighlights:
Diese Woche waren nicht nur Highlights dabei - man muss ja auch mal ein bißchen was kritisieren...:-)
Die Woche startete gut, denn ich hatte am Sonntag was vorbereitet.
Rechts seht Ihr die Acai-Crunch Mischung für diese Woche in der Mitte das Obst für mein Montagsfrühstück und links den Kürbissalat to go für Montagmittag. Dahinter noch den Vfy-juice und die Tomatencremesuppe, die ich Dienstag und Donnerstag abends gegessen habe. Alles sehr, sehr lecker!!!





Montagabend gab es dann die Wirsing-Wraps mit Bananen-Erdnuss-Dip.
Der Dip und die Marinade waren sehr lecker - wenn auch der Dip locker für drei Portionen gereicht und die Marinade für zwei Portionen eher zu wenig war. Den Wirsing würde ich allerdings nicht nochmal zum Einrollen nehmen. Es lies sich schwer kauen und lag zudem auch noch recht schwer im Magen...wenn ihr wisst, was ich meine. Aber mit Salatblättern kann ich mir das gut vorstellen.




Der Acai-Crunch mit frischen Früchten und Hafermilch. Die Müslimischungen habe ich jetzt alle durch und sie schmecken alle sehr, sehr lecker.
Außerdem: wenn es so schön bunt ist, schmeckt es gleich noch viel besser.








Mittwoch gab es den Lemon-Acerola-Pop, der ebenfalls sehr lecker ist. Mit der abgeriebenen Zitronenschale schmeckt das sehr frisch - könnte ich mir auch gut als Nachtisch vorstellen.








Auch eines meiner absoluten to-go-Favoriten: der Süßkartoffel-Spinat-Salat. Der lässt sich wirklich super schnell vorbereiten.
Allerdings lasse ich immer die Zwiebeln und den Knoblauch weg - sonst spricht keiner mehr mit mir...
Überhaupt ist in fast allen Rezepten viel Knoblauch. Klar, der ist ja auch gesund. Trotzdem lasse ich ihn meistens weg, weil ich mich einfach in einer Knoblauchwolke nicht so wohl fühle. Schmecken tut es trotzdem.

Freitag abend gab es dann die Auberginentanker irgendwas. Stand eigentlich nicht auf meinem Plan. Da ich aber noch Kichererbsen übrig hatte und die Aubergine auch schon eine Weile im Kühlschrank verbracht hatte, habe ich mich spontan umentschieden. War nicht groß anders als das Rezept in Vff, aber da ich zu ungeduldig (weil hungrig) war, habe ich die Aubergine nicht lange genug im Ofen gelassen. Hat daher etwas zäh geschmeckt.




Wirsing die Zweite.
Der Wirsing musste weg und nach unserer kleinen Wanderung hatte ich Lust auf was Deftiges. Daher gab es Betakarotinstampf mit Wirsing und "Speck".
Uhhhh das war ja gar nicht meins. Gegen Kürbis und Süßkartoffeln war meine Kartoffelpresse machtlos - erst der Mixer schuf Abhilfe. Der Wirsing war zwar nicht unlecker, aber ich glaube, wir werden keine Freunde mehr...



Ein weiteres - wenn auch nicht kulinarisches Highlight - war unsere kleine Wanderung am Samstag bei wunderschönem Wetter.
Man muss echt nicht immer joggen gehen, wandern kann auch wirklich anstrengend sein, wenn man recht flott geht. Mein vierbeiniger Lieblingshund brauchte jedenfalls eine Abkühlung. Leider lässt er sich nicht so gerne fotografieren, sondern zieht immer den Kopf weg...

Ich wünsche Euch eine schöne Woche! Wen noch weitere Fotos interessieren, der kann auch einfach mal bei Instagram schauen


Donnerstag, 16. Januar 2014

Vegan Wednesday # 73...viel Hektik, wenig Zeit und riesigen Hunger


...das war das Motto meines Vegan Wednesday. Wir hatten eine ganztägige interne Sitzung, die auch außerhalb des Büros stattfand und sehr lange ging. Danach war ich seeehr hungrig und bin ganz stolz, dass ich es abends geschafft habe, nicht nur mein Abendessen, sondern auch das Obst für den nächsten Morgen, den Salat für heute mittag und die Brote für den Liebsten vorzubereiten - rock my kitchen...
Zugleich war ja auch Tag 15 meiner Vegan for youth Challenge, was natürlich für das Mittagessen ein wenig Schwierigkeiten bedeutete.

Gesammelt wird übrigens bei Regina von mucveg.

Aber nun von vorne:
Da ich etwas später los musste als sonst, habe ich zuhause recht gemütlich nach der üblichen Joggingrunde gefrühstückt. Es gab einen Acerola-Pop mit Tiefkühlfrüchten, den ich am Abend vorher vorbereitet hatte. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass die Amaranth-Joghurt-Masse fast wie Milchreis oder Grießpudding schmeckt. Ich finde ja, dass Amaranth in Kombination mit Sojajoghurt sonst etwas "staubig" schmeckt. Dazu gab es Matcha (in meiner neuen Matchaschale) mit Hafermilch (erwähnte ich schon, dass ich neuerdings eins absoluter Hafermilchfan bin?) und den Vfy-Saft. Damit war ist recht gestärkt für den Tag.

In der Kaffeepause gab es dann eine kleine Banane und zwei Pflaumen.

Mittags gab es leider kein Buffet (wie ich gehofft habe), sondern ein Menü. Die beiden zur Wahl stehenden Gerichte waren jeweils mit Fleisch, aber - und das habe ich noch nie irgendwo erlebt - diejenigen, die lieber vegetarisch essen wollten, einfach ihre Wünsche aufschreiben konnten. Ich habe mich dann für einen gemischten Salat mit Essig/ Öl entschieden, da kann man ja wenig falsch machen. Der Salat war lecker (verschiedene Blattsalate, Kirschtomaten, Gurken) aber auch nicht so wahnsinnig kreativ. Da ich noch einen selbstgemachten Bananen-Muffin (auch aus dem Vfy-Buch) mithatte, war ich trotzdem halbwegs satt.



Abends war ich dann umso hungriger, so dass es schnell gehen musste. Da ich noch etwas Erdnuss-Bananen-Dip von vorgestern übrig hatte (die gab es mit gefüllten Wirsingröllchen), habe ich einfach Kürbisspalten in den Ofen geworfen und 20 Minuten später gab es Essen. dazu noch eine halbe Avocado, die weg musste. Um ehrlich zu sein, schmeckt mit Kürbis besser mit Tomaten-Chili-Soße, aber es war trotzdem ganz gut. Und satt war ist hinterher auch.




Da ich mal wieder meine Vorräte auffüllen musste (und ich gepufften Qunioa NIRGENDS bekommen habe, den aber total gerne mag), musste ich mal wieder online bestellen. Da habe ich gleich Mandelmilch mit bestellt, die komplett ungesüßt ist. Ich hatte von dieser Marke schon mal eine mit Vanillegeschmack und die war sehr lecker. Ich habe mir vorgenommen, das auch mal selber zu machen - soll ja nicht so schwer sein. Ich werde berichten.

Mein nächstes Update zur Vegan for youth Challenge kommt übrigens am Sonntag -schaut mal wieder vorbei, wenn es Euch interessiert.
Euch einen schönen Donnerstag - hier ist es leider sehr grau draußen...

Sonntag, 12. Januar 2014

Vegan for youth Update # 2: Tag 6 bis 12

Geht Euch das auch so, dass die Zeit im Moment so rast? Heute ist schon Tag 12 meiner Vegan for Youth Challenge und daher dachte ich mir, es ist mal wieder Zeit für ein Update.
Die erste Woche, in der ich wieder arbeiten muss, was bedeutet, dass ich besser planen musste als die ersten fünf Tage - logisch.

Hier seht Ihr den Plan der vergangenen Woche:
Da ich jetzt ja schon fast 12 Tage hinter mir habe, wollte ich mal ein paar Basics meiner bisherigen Erfahrungen aufschreiben. Ich hoffe, es ist interessant.

Wie ich Zeit spare:
Planung ist sehr wichtig, weil man sich ja während der Challenge nicht komplett vom Leben abkoppeln kann, sondern sich auch noch um Job, Familie, Haushalt und Haustiere kümmern muss.

Ich mache mir immer einen Wochenplan, damit ich möglichst nur einmal einkaufen muss. Das mache ich morgens vor der Arbeit, weil dann der Biomarkt noch leer ist und dann geht das ruckzuck.
Die ganzen Getreidesachen, Nussmuse, Öle usw. kaufe ich auf Vorrat, so dass ich nicht ständig in drei verschiedene Läden rennen muss. Leider hat nicht mal denns gepopptes Quinoa, Braunhirseflakes und ungesüßte Bananenchips. Daher habe ich das alles schon in meinem Urlaub besorgt (im meinen Keller sieht es auch schon aus wie im Bioladen :-)

Es gibt viele Gerichte im Buch, wofür man ähnliche Zutaten benötigt. Zum Beispiel habe ich letzten Sonntag die Vegan-for-youth Pizza gemacht. Da bietet es sich an, den restlichen Teig (das Rezept ist für zwei Pizzen viel zuviel) als Brötchen zu backen. Die kann man auch sehr gut einfrieren. Zudem braucht man für das Grilled-Veggie-Sammy ebenfalls Pesto, was man genauso auch schon für die Pizza macht. Also hat man schon zwei Zutaten fertig, so dass man für das Grilled-Veggie Sammy nur noch das Brötchen auftauen lassen und das Gemüse machen muss. Dauert vielleicht zehn Minuten.
Die Skinglow Sushi (die bei mir keine Sushi geworden sind, aber dazu später) kann man optimal am Sonntag vorbereiten und die reichen dann für zwei Tage zum Mittagessen. Gut sind auch die Suppen, weil das Gemüse erstmal in den Ofen kommt und danach mit den restlichen Zutaten püriert wird. Währenddessen hat man also Zeit, z.B. den Saft für den nächsten Tag zu machen.
Frühstück ist auch einfach. Ich mische die Müsli immer am Wochenende zusammen und nehme die dann in einer Box mit ins Büro. Dann muss man morgens nur noch ein bißchen Obst schneiden und kann dann das Müsli normal essen. Eine Mischung reicht bei mir für vier mal Frühstück. Die Pops lassen sich auch super schon abends vorbereiten.  

Wie ich Sport mache:
Wie gesagt, haben wir ja einen vierbeinigen Mitbewohner, der sehr gerne läuft. Dagegen hat der innere Schweinehund gar keine Chance, wenn der Wecker um 5.40 Uhr klingelt. Ich bin sowieso ein Frühaufsteher und kann mich dafür abends nicht gut motivieren, noch zu laufen. Außerdem hat man morgens nicht groß Zeit, darüber nachzudenken, ob man denn jetzt wirklich laufen gehen will. Zur Not lockt die Aussicht auf eine heiße Dusche.

Hot Iron ist ein Training mit einer Langhantel, was super für den Muskelaufbau ist. Seitdem ich im letzten Jahr das auch im Winter konsequent gemacht habe, war ich deutlich fitter als die Windsurfsaison wieder los ging.

Power Yoga mache  ich erst wieder seit der Challenge, aber das bringt ein richtig gutes Körpergefühl und ist die ideale Ergänzung zum Joggen. Das machen wir immer zu zweit, so dass man sich gegenseitig motivieren kann, auch wirklich loszulegen.

Wenn ich essen gehe:
Da ich während der Challenge nicht wie ein Einsiedlerkrebs leben möchte, bin ich diese Woche auch zweimal essen gewesen. Auch das ist nicht so ein großes Problem. Optimal ist es natürlich, wenn man sich das Restaurant aussuchen kann. Andererseits gibt es fast überall einen gemischten Salat, den man mit Essig/Öl bestellen kann. Als Getränk bestelle ich entweder Tee, Wasser oder eine Apfelschorle.

Zur Motivation schaue ich manchmal bei Youtube, wie andere das so machen. Da erfährt man oft auch noch weitere Tips, auf die man noch nicht gekommen ist. 

Meine Wochenhighlights:

Am Sonntag wollte ich für Montag und Dienstag die Skinglow-Sushi vorbereiten. Dafür habe ich extra den Hobel aus dem Keller geholt, damit ich die Zucchini-Scheiben schön dünn bekomme. Bis zum Arbeitsschritt "Zusammenrollen" hat es auch gut geklappt, aber das ging ja mal gar nicht. Dabei habe ich mir natürlich die halbe Küche vollgesaut, weil die klebrige Hirse überall war. Und natürlich habe ich mich auch noch an dem Hobel geschnitten.
Trotzdem war der Zucchinischeiben-Hirse-Gemüse Salat mit dem Dip total lecker. Nächstes Mal mache ich das einfach in Lasagneform - das sollte ja klappen.

Der Grilled-Veggie Sammy ist mega lecker. Zwar habe ich nicht annähernd das ganze Gemüse in das Brötchen bekommen, aber dazu hat es auch geschmeckt. Das gab neidische Blicke im Büro.
Man kann das Gemüse auch statt in der Pfanne im Backofen machen. Das habe ich Donnerstag abend gemacht, weil die Kürbispommes ja auch in den Ofen müssen. Noch ein Zeitspartip :-)





Die Crunchy-Salat-Ships liebe ich sehr. Schnell gemacht und so richtig schön bunt. Da ist das Auge mit. Mit viel Geschick lassen sich die "Ships" auch mit den Händen essen.







Gestern nach einer richtig anstrengenden Joggingrunde gab es Reisspaghetti mit Spinat-Mandel-Creme. Sehr, sehr sättigend. Ich merke bei den Reisnudeln keinen großen Unterschied zu Vollkornnudeln, außer vielleicht, dass sie die Sauce sehr aufsaugen.





Frühstück am Samstag: Apfel-Tower mit Kiwisauce, Matcha und Vfy-juice.
Bin jetzt total der Fan von Hafermilch. Hat in meiner persönlichen Hitliste klar die Sojamilch verdrängt. Am besten finde ich die von Alnatura und Oatley. Beide kann man nämlich auch aufschäumen.
Und ich habe mir eine Matcha-Schale gekauft, die ich sehr schön finde. Braucht man nicht unbedingt, aber das war meine Belohnung für die erste Woche VfY.



Eine neue Yoga DVD auf die ich sehr gespannt bin. Ich mache bisher immer die Functional Power Yoga mit Eva Padberg, die ich super finde. Auch da ist Young-Ho Kim dabei und daher bin ich sehr gespannt. Abwechselung schadet ja nicht.











Und sonst:
Es läuft wirklichafür gut bisher. Ich muss nie hungern, habe kaum Lust auf was Süßes und dafür umso mehr auf Sport. Ein bißchen fitter bin ich sicherlich auch schon geworden. Auf die Waage habe ich mich ja nicht gestellt, da Abnehmen ja nicht mein Ziel ist.
So weit erstmal für diese Woche. Euch noch einen schönen Sonntag - hier ist es richtig sonnig :-)